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Archive for Januar 23rd, 2008

Gramfärbung

Gram-Färbung, Methode zur Klassifizierung der Bakterien in grampositive und gramnegative Arten. Sie ist nach ihrem Erfinder, dem dänischen Arzt Hans Christian Gram benannt.

Milzbrandbakterien, gefärbt nach Gram (Grampositive Bakterien)
Die Probe wird dabei auf einen Objektträger gebracht und das Präparat mit Karbolgentianaviolett- und Lugol-Lösung gefärbt. Gramnegative Bakterien verlieren ihren Farbstoff bei der anschließenden Behandlung mit Alkohol, grampositive behalten ihn. Bei der anschließenden Gegenfärbung mit Karbolfuchsinlösung färben sich die farblosen, gramnegativen Bakterien rot an, die grampositiven behalten ihre blaue Farbe (so wie in der Abbildung oben die grampositiven, stäbchenförmigen Milzbrandbakterien). Beurteilt wird das gefärbte Präparat unter dem Lichtmikroskop.

Das unterschiedliche Verhalten bei der Färbung ist auf einen unterschiedlichen Aufbau der Zellmembran zurückzuführen, der auch für unterschiedliche biologische Eigenschaften verantwortlich ist. So läßt sich aus dem Gramverhalten der Bakterien die Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Antibiotika abschätzen.

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MTA-Labor-info

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In einer australischen Studie wurden in der Zeit von Dezember 2002 bis Dezember 2006 60 übergewichtige Patienten (BMI zwischen 30 und 40 kg/qm) mit neu entdecktem Diabetes mellitus entweder mit einer Magenbandoperation zusätzlich zur üblichen Diabetestherapie oder nur mit der herkömmlichen Therapie behandelt.

Das Ergebnis: 73 % der Patienten mit Magenband wiesen nach Abschluss der Beobachtungszeit von zwei Jahren keinen Diabetes mehr auf (Nüchternblutzucker unter 126 mg/dl, HBA1 unter 6,1 % ohne Medikamente), in der Kontrollgruppe erreichten nur 13 % dieses Ziel. Ernste Komplikationen gab es in keiner der beiden Gruppen.

Grund für diesen Erfolg scheint der größere Gewichtsverlust in der operierten Gruppe zu sein: Sie verloren durchschnittlich 20,7 % an Gewicht, während die konventionell betreuten nur 1,7 % leichter wurden.

Sicherlich müssen diese Ergebnisse an größeren Gruppen und vor allem über einen größeren Zeitraum überprüft werden, bevor eine allgemein gültige Aussage getroffen werden kann – ein interessanter Hinweis ist die Studie aber auf jeden Fall.

Zusammenfassung der Studie auf der Website von „The Journal of the American Medical Association“ (JAMA. 2008;299(3):316-323)

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