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Archive for Oktober 2009

Jeden Tag fragen mich Patienten, ob ich die Impfung gegen Schweinegrippe empfehle.

Schweinegrippe verläuft leicht

Seit Anfang dieses Jahres geht die Schweinegrippe um die Welt, sie hat schon viele Namen: Grippe durch H1N1, Mexikanische oder Amerikanische oder schlicht Neue Grippe wird sie genannt. Weltweit sind bisher vermutlich mehrere Tausend Menschen an dieser neuen Grippe gestorben, in Deutschland waren es drei, erkrankt waren mehr als 25.000. Die Schweinegrippe ist eine besonders leichte Form der Virusgrippe – an der „normalen“ Grippe starben alleine in Deutschland jedes Jahr bisher 5000 bis 10.000 Menschen!

Unbekannter Verstärkerstoff

Die deutschen Bundesländer haben 50 Millionen Dosen des Impfstoffs Pandemrix® gekauft, der in Niedersachsen ab dem 30. Oktober Zug um Zug verfügbar sein soll. Pandemrix ist ein Spaltimpfstoff, der nur Teile des Virus enthält. Um mit einer kleinen Wirkstoffmenge an Virusbruchstücken auszukommen, wurde dem Impfstoff ein Immunverstärker zugesetzt. Der Immunverstärker, auch Adjuvans genannt, soll das Immunsystem des geimpften Menschen reizen, es aufmerksam machen auf die Eiweißbestandteile des verabreichten H1N1-Virus. Das Adjuvans in Pandemrix heißt AS03 und war bisher noch in keinem Impfstoff. Studien mit der neuen Impfung wurden bisher nur an einigen Tausend Versuchspersonen durchgeführt. Unter diesen Versuchspersonen waren keine Schwangeren und nur wenige Kinder. Dies reicht in meinen Augen nicht aus, um diesen Impfstoff allgemein zu empfehlen.

Adjuvantien in Impfstoffen waren schon oft die Ursache seltener, aber schwerwiegender Nebenwirkungen.

Besserer Impfstoff für Minister und Soldaten?

Cellvapan®, der Impfstoff für die Bundesregierung und die Soldaten, ist übrigens auch nicht der beste. Cellvapan ist aus dem ganzen Virus hergestellt, im Vergleich zum Spaltimpfstoff hat er mehr Nebenwirkungen, dies ist schon seit langem bekannt.

Der ideale Impfstoff wäre der Spaltimpfstoff ohne Wirkverstärker, wie er jedes Jahr und schon seit langer Zeit und mit guter Verträglichkeit für die übliche jährliche Grippeimpfung eingesetzt wird. Dieser Spaltimpfstoff ohne Adjuvans wird und wurde in den USA, China und Australien eingesetzt. Warum die deutschen und europäischen Behörden einen anderen Weg beschrittenen haben, bleibt im Verborgenen.

Spaltimpfstoff ohne Wirkverstärker gibt es nicht in Deutschland und auch nicht in Europa. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin empfiehlt aber genau diesen Impfstoff für Schwangere. Ob und wann dieser Impfstoff in Deutschland zur Verfügung stehen wird, weiß niemand so genau.

Bei der Entscheidung für oder gegen die Impfung müssen wir abwägen: Auf der einen Seite steht ein Impfstoff, der bisher noch nicht ausreichend erprobt wurde. Auf der anderen Seite steht eine Virusinfektion, die sich bisher als relativ harmlos erweist.

Nur in besonderen Fällen zu empfehlen

In besonderen Fällen, in denen jede Infektion – auch die leichteste – lebensbedrohlich werden kann, kann eine Impfung vielleicht erwogen werden. Als Massenimpfung für jedermann gewiss nicht.

Menschen über 60 infizieren sich übrigens seltener als die im Alter unter 30.

Quellen und weitere Informationen

Das Bundesministerium für Gesundheit informiert über den Ablauf der Impfkampagne

Das Robert Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informieren: „Wir gegen Viren“

Das Paul Ehrlich Institut informiert über die Grippeimpfstoffe

Das Robert Koch-Institut in Berlin zur Neuen Influenza

Arzneitelegramm: „H1N1: FEHLEINSCHÄTZUNGEN, HAFTUNGSFREISTELLUNG UND VIEL GELD“

Deutsches Ärzteblatt:“ Neue Grippe: Impfung offiziell empfohlen“

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Es geschah diese Woche am Montagabend um 21:00. Im Ersten Programm der ARD wurde eine Reportage gesendet, Titel: „Heilung unerwünscht“. Es ging um Neurodermitis und auch um Schuppenflechte, und um eine Salbe, die angeblich sensationell gegen diese beiden häufigen Hauterkrankungen hilft. Die Zutaten sind ganz simpel: Vitamin B12, Avocadoöl und ein Emulgator, damit sich das eine im anderen löst.

Atopic_dermatitis (Bild: Kind mit Neurodermitis, Wikimedia.commons, Lizenz siehe dort.)

Und dies soll sensationell sein? Besser wirken als alle Kortisonsalben? Ich habe meine Zweifel. Als aber Professor Altmeyer, Dermatologe am Josefshospital in Bochum, Medizinprofessor an der Ruhr Universität und Verfasser einer umfangreichen Enzyklopädie zum Thema Hautkrankheiten, ins Bild kommt, höre ich aufmerksamer hin.

„Eine rosa Salbe kann man nicht doppelblind testen“, sagt Altmeyer. Na ja, das klingt schon ein wenig befremdlich – gibt es keinen rosa Farbstoff für Placebosalben? Egal, Altmeyer ist ein Begriff und ich merke, wie ich so langsam an diese merkwürdige Salbe zu glauben beginne.

Die Augen hat mir ein paar Tage später der Blog der Stationären Aufnahme geöffnet. Tatsächlich hat der Autor des Filmbeitrags gleich das Buch zum Film herausgebracht, das am nächsten Tag schon den Platz drei auf der Bestsellerliste von amazon. de erobert hat.

Aber das tollste kommt noch: Im Film beklagen der Erfinder der Wundersalbe, der Autor und noch so manch anderer wehmütig, dass keines der bösen Pharmafirmen die Salbe auf den Markt bringen wolle. Und das nur, weil die ihren eigenen Mist teuer verkaufen wollen: „Heilung unerwünscht“ eben.

Und siehe da, am nächsten Tag geschieht noch ein Wunder: Die Salbe, die Neurodermitis heilen kann, ist schon im Internet zu bestellen, 100g kosten 23,08 Euro.

Na, ein Schelm, wer böses dabei denkt! (Ich mache jetzt hier keinen Link zum Hersteller der Salbe.)

Ich schäme mich jetzt noch für den letzten Montag, an dem ich so autoritätsgläubig war und auf so einen billigen Marketingtrick herein gefallen bin. Und ich schäme mich für die ARD, die eine so billige Schleichwerbung ungeprüft versendet.

Quellen

Hier ist der Film auf der ARD-Mediathek zu sehen (nur für begrenzte Zeit!).

Stationäre Aufnahme mit dem Bericht zur Sendung, dort weitere Links.

P. Altmeyer: Enzyklopädie der Dermatologie, Venerologie, Allergologie, Umweltmedizin,frei verfügbares Dermatologienachschlagewerk von Prof. Altmeyer

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Bundeskanzlerin Angela Merkel will in den nächsten Tagen ihren Hausarzt fragen, ob sie sich gegen Schweinegrippe impfen lassen soll.
Angela_Merkel (Bild von א (Aleph), http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/)

Empfiehlt der Hausarzt eine Impfung, dann will Frau Dr. Merkel den Impfstoff Pandemrix® der Firma GlaxoSmithKline bevorzugen. Pandemrix, das ist der Schweinegripeimpfstoff fürs Volk, während für die Bundeswehr und alle Angestellten des Bundes der Impfstoff Cellvatan® von Baxter vorgesehen ist.

Bundesregierung und Soldaten bevorzugt?

Ist Cellavtan wirklich besser verträglich als Pandemrix? Wohl kaum, sagt das pharmakritische Arzneitelegramm.

Cellvatan ist ein so genannter Ganzvirusimpfstoff. Das Arzneitelegramm meint hierzu: „Das Prinzip der Ganzvirus-Impfstoffe wurde wegen einer hohen Rate an unerwünschten Wirkungen schon vor Jahrzehnten durch die besser verträglichen Spaltimpfstoffe ersetzt.“

Also doch lieber der Volksimpfstoff Pandemrix? Nein, lieber nicht! Der Verstärkerstoff, das sogenannte „Adjuvans“ in Pandemrix ist schlecht untersucht, die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat sich gegen die Streckung der Schweinegrippeimpfungen mit diesem Hilfsmittel ausgesprochen.

Wir wägen ab: An Schweinegrippe erkrankten in Deutschland bisher weit über 20.000 Menschen. Gestorben ist eine Hochrisikopatientin in Essen. Die Risiken der Impfstoffe, die in Deutschland zu haben sind, sind unbekannt. Sind die Risiken der Impfung vielleicht größer als die Risiken der Schweinegrippe?

Machen Sie es wie Frau Dr. Merkel: Fragen Sie Ihren Hausarzt, ob Sie sich impfen lassen sollen. Vielleicht ist in manchen Fällen eine Impfung sinnvoll, generell scheint eine gewisse Zurückhaltung empfehlenswert.

Quellen

Deutsches Ärzteblatt: „Schweinegrippe-Impfstoff wird ausgeliefert“

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Niemand bestreitet heute mehr, dass sich unser Klima ändert. Nur wenige zweifeln noch daran, dass der Mensch dafür verantwortlich ist.

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel für die Gesundheit der Menschen in Deutschland?

Die Winter werden wärmer, der Frühling kommt früher, extreme Hitzeperioden im Sommer treten häufiger auf.

Ratten, Mäuse und andere Nagetiere haben bessere Überlebenschancen – damit nehmen auch die Krankheiten zu, die diese die kleinen Nager auf den Menschen übertragen. Im Südwesten Deutschlands, in Baden-Württemberg, nehmen seit einigen Jahren die Infektionen mit dem Hantavirus zu. Nicht jeder Mensch erkrankt, manche zeigen nur Anzeichen eines grippalen Infekts, andere sterben am Nierenversagen.

Allergiker und alte Menschen leiden besonders

Die Pollensaison verlängert sich, Allergiker leiden früher und länger. Ältere Menschen und Menschen mit schweren Erkrankungen sterben häufiger in Perioden mit extremen Temperaturen. (Andererseits erfrieren auch weniger Menschen in extrem kalten Wintern.) Die UV-Strahlung wird intensiver: „Sonnenallergie“, Sonnenbrände und Hautkrebs nehmen zu.

Infektionen mit FSME, der durch Zecken verursachten Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten, treten in Deutschland und Europa immer weiter nördlich auf. Zecken lieben milde Winter.

Chikungunya-Virus? – Neue Erreger in Sicht

Asiatische Tigermücke

Asiatische Tigermücke

Welcher Arzt in Deutschland kennt schon das Chikungunya-Virus? Das Virus löst das Chikungunya Fieber aus. Es wird übertragen durch Aedes–Mücken, zu denen z.B. die Asiatische Tigermücke zählt. Bisher kam diese Mücke nur südlich der Alpen vor. Seit ein paar Jahren findet man die Asiatische Tigermücke auch nördlich der Alpen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie auch das Virus mit dem schwer auszusprechenden Namen bei den Menschen verbreitet. Das Fieber verläuft wie eine Grippe und gefährdet vor allem Säuglinge, Kleinkinder und alte Menschen.

Der (vermutlich) durch Menschen verursachte Klimawandel bringt neue Krankheiten nach Deutschland. Welche das genau sind, wissen wir noch nicht. Aber wir können schon jetzt die Auswirkungen des Klimawandels in der hausärztlichen Praxis spüren.

Quellen

Robert Koch-Institut: Die Auswirkung des Klimawandels: welche neuen Krankheiten und gesundheitlichen Probleme sind zu erwarten?

Dies ist mein Beitrag zum Blog Action Day gegen den Klimawandel, mehr unter http://www.blogactionday.org/.

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Übermorgen, am 15. Oktober, ist es soweit: Auf der ganzen Welt werden sich Weblogs um das Thema Klimawandel drehen.
Der Klimawandel führt nicht nur zu schmelzenden Gletschern, überfluteten Küsten, Hunger und Krieg – er bedroht auch die Gesundheit der Menschen nicht nur in Asien oder Afrika, sondern auch bei uns in Deutschland.

Warum das so ist, darüber mehr hier am Donnerstag, dem 15. Oktober!

Ein Blog kann wenig ausrichten, aber am Donnerstag werden es Millionen weltweit sein!

Quellen
blogactionday.org

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Jetzt ist es raus und ganz offiziell: Der Impfstoff gegen Schweinegrippe, den die Bundesregierung eingekauft hat, ist nicht so gut verträglich.
Er enthält einen bisher unbekannten Immun-Verstärker. Impfen mit diesem Verstärker bedeutet: Kann gut gehen, kann aber auch zu Nebenwirkungen führen, die man bisher noch nicht kannte.

Wir haben darüber hier bereits berichtet.

Die amtierende Ministerin für Gesundheit, Frau Ulla Schmidt, hat heute noch einmal erklärt, dass alle Impfstoffe völlig unbedenklich seien.

Schwanger

Aber für Schwangere sollte doch der Impfstoff ohne Verstärker verwendet werden, sagt Frau Schmidt. Und deutsche Soldaten werden ebenfalls ohne Verstärker geimpft, genau so wie alle Bürger der USA.

Soldaten sind nichts Besseres, sondern was Anderes

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärte dazu: „Um ihre Gesundheit zu schützen und die Durchhaltefähigkeit sicherzustellen, erhalten Angehörige der Streitkräfte einen sehr umfassenden Impfschutz, der weit über die Erfordernisse im Inland hinausgeht. Dabei ist es erforderlich, auf die wechselseitige Verträglichkeit mit anderen Impfstoffen zu achten. Wären zum Beispiel überall Zusatzstoffe enthalten, und die kumulieren sich und vertragen sich nicht miteinander, wird es problematisch“. Und: „Wir sind nicht was Besseres, sondern wir sind was Anderes“.

Virologe Kekulé: Bund hat falschen Impfstoff gekauft

Der Virologe Kekulé von der Universität in Halle erklärte in einem Interview mit dem MDR, die Bundesregierung habe den falschen Impfstoff eingekauft. Man sollte doch einfach den verdächtigen Verstärker weglassen.

Gute Idee, aber ob die (geheimen) Verträge der Bundesregierung mit dem Impfstoffhersteller dies zulassen? Außerdem müsste dieser verstärkerfreie Impfstoff ganz schnell eine (neue) Zulassung bekommen.

Fazit: Besser mit der Impfung gegen Schweinegrippe abwarten. Bisher infizierten sich über 20.000 Menschen in Deutschland mit der Schweinegrippe. Gestorben ist eine Patientin. Verglichen mit der „normalen“ Grippe scheint die „neue Influenza“ wirklich harmlos. Auf jeden Fall bisher so harmlos, dass niemand unbekannte Risiken eingehen sollte.

Allerdings: Der Impfstoff, der Soldaten, Schwangeren und US-Bürgern empfohlen wird, scheint nicht so riskant zu sein.

Ach so, noch was vergessen: Die Nachrichtensendung „heute“ meldet gerade auf ihrer Internetseite, dass auch die Mitglieder der Bundesregierung sich mit dem Soldatenimpfstoff impfen lassen will.

Quellen

Deutsches Ärzteblatt: Schmidt: Keine Bevorzugung von Soldaten bei Schweinegrippe

MDR: Interview mit Alexander Kekulé: Bund hat falschen Impfstoff gekauft

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Die Lebenserwartung in Deutschland steigt weiter an. Wie das Statistische Bundesamt in diesen Tagen mitteilte, liegt die durchschnittliche Lebenserwartung der neugeborenen Jungen bei 77,2, die der neugeborenen Mädchen bei 82,4 Jahren. Dieser Berechnung lag die so genannte Sterbetafel der Jahre 2006/2008 zugrunde. Nach der vorherigen Sterbetafel der Jahre 2005/2007 lag die Lebenserwartung der Jungen bei 76,9 und die der Mädchen bei 82,3.

Zum Vergleich: Die durchschnittliche Lebenserwartung weltweit für Neugeborene wird auf 65 Jahre geschätzt, zu Beginn des vorigen Jahrhunderts lag sie bei 30 bis 35 Jahren.

Deutliche Unterschiede in den Bundesländern

Die Lebenserwartung ist nicht überall gleich in Deutschland. Im Westen können sich Jungen bei der Geburt statistisch auf 1,3 Jahre mehr freuen, bei Mädchen macht der Unterschied von West zu Ost nur rund vier Monate aus.

Lebenserwartung weiter steigend?

Eine Studie, die am 3. Oktober in der angesehen amerikanischen Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde, lässt ein weiteres Ansteigen der Lebenserwartung vermuten. Die Untersuchung deutscher und dänischer Bevölkerungsforscher kommt zu dem Schluss, dass mehr als die Hälfte der heute geborenen Babys das 100te Lebensjahr erreichen werden. Dies gilt natürlich nur für die entwickelten Industriestaaten, in vielen Ländern Afrikas südlich der Sahara ist die Lebenserwartung schon heute auf unter 35 gesunken.

Quellen

Statistisches Bundesamt
The Lancet

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Den Nobelpreis kennt jeder, aber wer kennt den Ig® – Nobelpreis ? „Ig“ steht für das englische Wort „ignoble“. „Ignoble“ heißt auf Deutsch: „gemein“, „schändlich“, „schmachvoll“, „unwürdig“.

Der Ig-Nobelpreis wird seit 1991 in Harvard, der ältesten Universität der USA, vergeben. Organisiert wird die ganze Veranstaltung vom wissenschaftlichen Satiremagazin „Improbable Research“ („unwahrscheinliche Forschung“).

Gestern wurden nun die Preisträger für das Jahr 2009 bekannt gegeben, heute Abend stellen die geehrten Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse vor.

Erhalten kann man die Nobelpreis-Parodie für ein Forschungsergebnis, das „nicht wiederholt werden kann oder wiederholt werden sollte“. Über die Resultate sollte man zuerst lachen können, um dann dann nachdenklich zu werden („first laugh, then think“).
gasmasken-bh

Lachen kann man über Frau Dr. Elena Bodnar. Sie hat einen Büstenhalter entwickelt, der im Notfall abgenommen und in zwei Gasmasken verwandelt werden kann – eine Maske für die Trägerin des BHs, die andere für einen Bedürftigen in der Nähe.

Und nachdenklich werden kann man auch. Frau Dr. Bodnar ist Ärztin an der Universität von Chicago. 1986 hatte sie viele der unglücklichen Kinder behandelt, die radioaktiven Staub in Tschernobyl eingeatmet hatten.

Quellen und weiterführende Links

Homepage des Satiremagazins „Improbable Research“ mit Darstellung aller Preisgewinner 2009

Stern.de: „So wird der BH zur Gasmaske“

Spiegel.de: „Ein BH, der Leben retten kann“

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